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Kap. 1.3 & §§27 & 29 GGVSE

Unterweisung nach Kapitel 1.3 und §§ 27 & 29 GGVSEB

Gemäß Abschnitt 1.3 müssen alle beschäftigten Personen, deren Arbeitsbereich die Beförderung gefährlicher Güter umfasst, unterwiesen worden sein. Alle Arbeitnehmer müssen daher vor der Übernahme von Pflichten, unterwiesen sein und dürfen Aufgaben für die eine Unterweisung noch nicht stattgefunden hat, nur unter der Aufsicht einer bereits unterwiesenen Person wahrnehmen.

Die Aufzeichnungen der Unterweisungen sind vom Arbeitgeber aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlagen vorzuzeigen. Die Aufbewahrungsfrist gilt gemäß § 27 GGVSEB 5 Jahre. Verstöße gegen die Vorschriften stellen nach § 37 GGVSEB eine Ordnungswidrigkeit dar und sind laut Bußgeldkatalog mit 500,00 Euro zu ahnden.

Zielgruppen:
Führungspersonal, Verlader, an der Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße beteiligte Fahrzeugführer, die nicht im Besitz einer ADR-Bescheinigung gemäß Abschnitt 8.2.1 ADR sind

Diese Personengruppen (Verpacker, Belader, Entlader, Fahrer, Disponent etc.) müssen in regelmäßigen Abständen ihr Wissen auffrischen, spätestens bei Änderungen im Gefahrgutrecht. (siehe Abschnitt 1.3.1 und Unterabschnitt 1.3.2.4 ADR i. V. m. § 27 Abs. 5 sowie § 29 Abs. 6 GGVSEB i. V. m. Abschnitt 8.2.3 ADR).

Schulungsinhalte:

  1. Rechtliche Grundlagen des ADR
  2. Beteiligte an der Beförderung
  3. Übersicht der Gefahrklassen und Freistellungen
  4. Mitzuführende Ausrüstung
  5. Kennzeichnung der Verpackungen und der Fahrzeuge
  6. Begleitpapiere
  7. Pflichten des Beförderers bzw. Verladers
  8. Sanktionen
  9. Fallbeispiele aus der Praxis für die Praxis

Lernziele:

Ziel ist es, Personal, welches in Führungsverantwortung ist, über die Gefahren und Rechtliche Verantwortlichkeiten im Umgang mit Gefahrgut zu unterweisen und zu sensibilisieren.